• Peter Weixelbaumer

Wep-coach: 11 Tipps, wie man seine Mitarbeiter optimal demotiviert↡


Hallo zusammen! Ich richte mich heute an alle, die Teamleistungen für maßlos überschätzt halten und der Ansicht sind, dass eine gute Führungskraft fachlich top sein muss, der Rest ist aber eigentlich egal. Damit in diesem Sinne alles super flutscht, habe ich heute 11 Tipps für euch, wie man am schnellsten und einfachsten ein so richtig demotiviertes Team hat:


  • Stelle vom ersten Tag an klar, wer der Boss ist: Schau von oben herab auf dein Team, triff jede auch noch so operative Entscheidungen alleine und mache sie nicht transparent bzw. begründe sie nicht.

  • Der Ton macht die Musik: möglichst rau, möglichst laut, möglichst nicht wertschätzend! Wenn dir das zu banal ist, dann rede einfach so wenig wie möglich oder am besten gar nicht mehr mit deinem Team. Das kommt echt gut!

  • Traue deinem Team nichts zu. Du bist der Beste, darum bist du ja auch der Boss. Und andere Menschen sind grundsätzlich dumm. Eh klar!

  • Menschen lieben Perspektivenlosigkeit und das Gefühl der Ohnmacht. Also gib deinem Team keine Perspektive. Du hast eh alles im Kopf, das reicht. Die anderen sollen sich nach dir richten. Eben!

  • Mache keine gemixten Teams, bilde also am besten nur Männer- oder Frauenteams. Oder nur junge Mitarbeiter oder nur ältere Mitarbeiter. Alles andere ist Sozialromantik und gemischte Teams kommen eh nur auf blöde Ideen.

  • Gib Frauen ja nie technische Aufgaben, gehe fix davon aus, dass sie nicht logisch und strukturiert denken können. Frauen sind eben Frauen.

  • Gib Männer nie kreative, einfühlsame Themenstellungen. Das ist nur was für Weicheier. Männer sind eben Männer.

  • Streiche Feedback aus deinem Gedankenreich und Wortschatz. Jeder soll schauen, wie er weiterkommt und wo er bleibt!

  • Setze Anwesenheit mit High-Performance gleich. Nur wer vor Ort ist, kann was leisten! Alle anderen sind Trittbrettfahrer und faule Säcke!

  • Baue hierarchische Symbole ins daily business ein: Du sitzt bei der Abstimmung mit deinem Mitarbeiter am Chefsessel, dein Gegenüber nimmt am kleineren schmalen Sesselchen Platz. Du sitzt höher, dein Gegenüber tiefer. Du hast etwas zu trinken, dein Gegenüber kann ruhig warten. Du brauchst niemanden ausreden zu lassen, dein Gegenüber kommt aber am besten nie zu Wort u.v.m.

  • Betrachte dein Team nur als Kollektiv und nicht als Gruppe aus einzelnen Menschen. Schere alle über einen Kamm, mehr Individualisierung wäre absolute Verschwendung.


Wenn du das erfolgreich umsetzt, dann wirst du ein sehr schnelllebiges Team haben: hohe Fluktuation, sich blitzartig verflüchtigende Performance, hohe Abwesenheitsraten. Damit kommst du gerade in der heutigen Zeit des Wertewandels und des demografischen Wandels sicherlich sehr weit. ;-)

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